Ihr Reiseverlauf im Detail
Tag 1: Weltwunder von Gizeh & Das neue GEM Ihre Reise beginnt mit dem Besuch des einzigen erhaltenen Weltwunders der Antike: den Pyramiden von Gizeh (Cheops, Chefren, Mykerinos) und der legendären Sphinx. Nach einem Mittagessen erkunden wir das Grand Egyptian Museum (GEM), das größte archäologische Museum der Welt, und bewundern die Schätze des Tutanchamun. Am Abend fliegen wir nach Assuan, wo Sie Ihr privater Transfer zum Hotel erwartet.
Tag 2: Die Giganten von Abu Simbel Früh am Morgen brechen wir zu einem der spektakulärsten Orte Ägyptens auf: Abu Simbel. Bewundern Sie die vier 20 Meter hohen Statuen von Ramses II. und den Tempel der Königin Nefertari, die direkt in den Fels gehauen wurden. Ihr Guide wird Ihnen auch die unglaubliche UNESCO-Rettungsaktion erklären, bei der die Tempel versetzt wurden. Nachmittags Rückkehr nach Assuan und Zeit zur freien Verfügung.
Tag 3: Assuans Erbe & Rückflug Wir widmen uns den Sehenswürdigkeiten Assuans: dem beeindruckenden Hochdamm, der die Geschichte des modernen Ägypten prägte, und dem Philae-Tempel, der malerisch auf einer Insel liegt und der Göttin Isis geweiht ist. Ein Besuch des Unvollendeten Obelisken zeigt Ihnen die erstaunliche Steinmetzkunst der Pharaonen. Nach dem Mittagessen erfolgt der Rückflug nach Kairo und der Transfer zu Ihrem Hotel.
Warum diese Tour buchen?
- Zeitersparnis: Durch zwei Inlandsflüge vermeiden wir anstrengende Überlandfahrten – so bleibt mehr Zeit für die Tempel.
- Individuelle Betreuung: Als Privattour genießen Sie volle Flexibilität und die ungeteilte Aufmerksamkeit Ihres Ägyptologen.
- Rundum-Service: Wir kümmern uns um Flugtickets, Hotel, Eintrittsgelder und Verpflegung – Sie genießen einfach die Reise.
Der tiefe Süden Ägyptens in drei Tagen
Abu Simbel liegt rund 280 Kilometer südlich von Assuan, nahe der sudanesischen Grenze – und damit etwa 1.200 Kilometer von Kairo entfernt. Ohne Inlandsflug ist der Ort von der Hauptstadt aus in drei Tagen nicht erreichbar. Diese Privattour löst das: Sie fliegen nach Assuan, übernachten zweimal dort und fahren von dort aus nach Abu Simbel.
Der Süden Ägyptens sieht anders aus als Kairo oder Luxor. Der Nil ist hier breiter und von Granitinseln durchsetzt, die Landschaft nubisch geprägt, die Architektur bunter. Und die Tempel stammen aus einer Epoche, in der Ägypten seine Macht bis tief nach Nubien ausdehnte – Abu Simbel war weniger Heiligtum als politische Botschaft an die südlichen Nachbarn.
Die Höhepunkte
Die Felsentempel von Abu Simbel
Ramses II. ließ die beiden Tempel im 13. Jahrhundert v. Chr. direkt in den Sandsteinfelsen schlagen. Vor dem großen Tempel sitzen vier Kolossalstatuen des Pharaos von jeweils rund 20 Metern Höhe. Der kleinere Tempel daneben ist seiner Gemahlin Nefertari und der Göttin Hathor geweiht – bemerkenswert, weil die Statuen der Königin hier ausnahmsweise dieselbe Größe haben wie die des Königs.
Zweimal im Jahr, im Februar und im Oktober, fällt das Sonnenlicht durch die 60 Meter lange Achse des großen Tempels bis in das Allerheiligste und beleuchtet drei der vier dort sitzenden Statuen. Die vierte, der Unterweltgott Ptah, bleibt im Dunkeln – das war so geplant.
Die Rettung der Tempel
In den 1960er Jahren wäre die gesamte Anlage im Stausee des Assuan-Hochdamms versunken. In einer von der UNESCO koordinierten internationalen Aktion wurden beide Tempel zwischen 1964 und 1968 in über tausend Blöcke zersägt und rund 65 Meter höher sowie 200 Meter landeinwärts wieder aufgebaut – einschließlich eines künstlichen Bergs aus Beton, der den ursprünglichen Felsen ersetzt. Die Fugen sind bei genauem Hinsehen erkennbar; die Sonnenachse funktioniert nach der Versetzung mit einer Verschiebung von etwa einem Tag weiterhin.
Assuan
Assuan war in der Antike die Grenzstadt zu Nubien und der Ort, aus dem der rote Granit für Obelisken und Kolossalstatuen im ganzen Land stammte. Der Nil ist hier besonders schön: breit, von Felsinseln unterbrochen und von Feluken befahren. Die Stadt selbst ist ruhiger und deutlich kleiner als Luxor.
Preise und Leistungen
Die dreitägige Privattour kostet ab 740 € pro Person.
- Abhol- und Betreuungsservice bei Ankunft und Abreise
- Alle Transfers zum und vom Flughafen sowie zum Hotel im privaten, klimatisierten Fahrzeug in Kairo und Assuan
- Inlandsflugticket Kairo – Assuan und Assuan – Kairo
- Zwei Übernachtungen in Assuan mit Frühstück
- Zertifizierter, professioneller deutschsprachiger Ägyptologe
- Alle Besichtigungstouren wie im Reiseplan beschrieben
- Eintrittsgelder für alle Sehenswürdigkeiten
- Alle Mahlzeiten außer dem Abendessen im Hotel
- Alle Servicegebühren und Steuern
Nicht enthalten sind das Abendessen im Hotel, Getränke in Restaurants und im Hotel sowie persönliche Ausgaben.
Praktische Hinweise
- Sehr früher Start nach Abu Simbel: Die Fahrt von Assuan dauert rund drei Stunden je Richtung und beginnt in der Regel vor Sonnenaufgang, damit Sie die Tempel im günstigen Morgenlicht sehen.
- Reisepass: Für die Inlandsflüge im Original erforderlich, ebenso an den Kontrollpunkten auf der Strecke nach Abu Simbel.
- Hitze: Assuan ist der heißeste Ort dieser Reise. Von Mai bis September sind über 40 Grad die Regel, im Hochsommer auch mehr.
- Fotografieren: Im Inneren der Tempel von Abu Simbel gelten Einschränkungen; Ihr Reiseleiter klärt Sie vor Ort auf.
- Schuhe: Fest und geschlossen. Der Weg um den künstlichen Berg herum zum Tempeleingang ist sandig.
- Sonnenachse: Zu den beiden Terminen im Februar und Oktober ist Abu Simbel stark ausgebucht. Wenn Sie das erleben möchten, fragen Sie sehr früh an.
Für wen diese Reise geeignet ist
Geeignet für Gäste, die Ägypten über Kairo und Luxor hinaus sehen möchten und bereit sind, für Abu Simbel sehr früh aufzustehen. Sie ist landschaftlich und kulturell der größte Kontrast zum Norden. Wer den Süden lieber langsam vom Wasser aus erleben möchte, findet in einer Rundreise mit Nilkreuzfahrt die entspanntere Alternative.
Weitere Reisen ab Kairo
- 4 Tage Kairo und Luxor – die beiden großen Zentren, mit Inlandsflug.
- Kairo 3 Tage privat – GEM, Pyramiden, Sakkara und Zitadelle, ab 350 €.
- Kairo und Fayoum in 4 Tagen – Oase, Wasserfälle und das Tal der Wale, ab 610 €.
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Häufige Fragen
Wie komme ich von Assuan nach Abu Simbel?
Im privaten, klimatisierten Fahrzeug über die Wüstenstraße. Die Fahrt dauert rund drei Stunden je Richtung und beginnt sehr früh am Morgen.
Sind die Tempel wirklich versetzt worden?
Ja. Zwischen 1964 und 1968 wurden beide Tempel in über tausend Blöcke zersägt und rund 65 Meter höher wieder aufgebaut, um sie vor dem Stausee des Assuan-Hochdamms zu retten.
Wann fällt die Sonne ins Allerheiligste?
An zwei Terminen im Februar und im Oktober. Diese Tage sind lange im Voraus ausgebucht – fragen Sie früh an, wenn Sie dabei sein möchten.
Wie viele Flüge sind enthalten?
Zwei: Kairo nach Assuan und Assuan zurück nach Kairo. Beide Tickets sind im Preis enthalten.
Wo übernachte ich?
Zweimal in Assuan mit Frühstück. Das Abendessen im Hotel ist nicht im Preis enthalten.
Ist die Reise für Kinder geeignet?
Für ältere Kinder ja – Abu Simbel beeindruckt in jedem Alter. Der sehr frühe Start und die Hitze sind für kleine Kinder allerdings anstrengend.
Beste Reisezeit
Assuan ist der heißeste Ort dieser Reise. Von November bis Februar liegen die Tageswerte meist zwischen 23 und 28 Grad – das ist die klar beste Zeit für Abu Simbel, weil Sie die Tempel dann ohne Kreislaufbelastung erleben. Von Mai bis September werden regelmäßig über 40 Grad erreicht, im Hochsommer auch deutlich mehr. Die Reise findet ganzjährig statt, doch im Sommer wird der Ausflug nach Abu Simbel noch früher angesetzt, damit Sie vor der größten Hitze wieder auf dem Rückweg sind.
Ein Vorteil des Südens: Niederschlag gibt es hier praktisch nie, und die Luft ist außerordentlich klar. Für Fotografie sind die frühen Morgenstunden in Abu Simbel deshalb ideal – die Fassade des großen Tempels ist nach Osten ausgerichtet und liegt dann im vollen Licht.
Was Sie mitnehmen sollten
- Reisepass im Original für die Flüge und die Kontrollpunkte
- Mindestens zwei Liter Wasser pro Person für den Abu-Simbel-Tag
- Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme
- Feste, geschlossene Schuhe
- Eine leichte Jacke für die frühe Abfahrt und die kühlen Winterabende
- Kleine ägyptische Scheine für Trinkgelder und Fotogebühren
