Hurghada ist in fünfzig Jahren vom Fischerdorf zur größten Ferienstadt am Roten Meer geworden – und hat dabei mehr Gesichter bekommen, als man vom Hotelstrand aus sieht. Wer einen halben Tag investiert, findet einen echten Souk, eine Moschee mit Blick übers Meer, ein modernes Museum und eine Marina, an der sich die Stadt am Abend trifft. Dazu vor der Küste die Inseln und hinter der Stadt die Wüste.
El Dahar: die Altstadt
Im Norden liegt El Dahar, das alte Zentrum: enge Gassen, der Souk mit Gewürzen, Stoffen und Wasserpfeifen, Cafés, in denen Einheimische Backgammon spielen. Hier ist Hurghada eine ägyptische Stadt – kein Resort. Handeln gehört dazu, freundliches Nein ebenfalls. Die private Stadtrundfahrt bringt Sie mit deutschsprachiger Begleitung hierher, ohne dass Sie sich um Taxis kümmern müssen.
Große Moschee Al-Mina
Die weiße Moschee am Hafen mit ihren beiden Minaretten ist das Wahrzeichen der Stadt. Besucher sind außerhalb der Gebetszeiten willkommen – Schultern und Knie bedeckt, Schuhe aus, Frauen mit Kopftuch. Der Blick vom Vorplatz über die Boote im Hafen ist einer der schönsten der Stadt.
Koptische Kirche St. Schenuda
Ein paar Straßen weiter zeigt die koptische Kirche das andere Ägypten: Ikonen, Weihrauch, ein Christentum, das älter ist als das europäische. Beide Gotteshäuser stehen bei der Stadtrundfahrt auf dem Programm.
Hurghada-Museum
2020 eröffnet, klimatisiert, gut beschriftet: rund 2.000 Objekte von den Pharaonen über die griechisch-römische Zeit bis zur Königsfamilie des 20. Jahrhunderts. Für alle, die Luxor oder Kairo nicht schaffen, die kompakte Einführung in 5.000 Jahre – Teil unserer Stadtrundfahrt mit Museum.
Sakkala und die Marina
Sakkala ist das touristische Zentrum mit Restaurants, Shops und der Sheraton-Straße. Die Marina mit ihren Yachten, Cafés und Restaurants ist der Ort für den Abend: Sonnenuntergang über dem Wasser, dann Fisch oder Meze am Kai. Von hier legen auch die Speedboote zur Orange Bay ab.
Vor der Küste: Giftun-Inseln
Die Inseln Giftun Kebir und Giftun Soraya mit Orange Bay, Paradise Island und Mahmya sind Hurghadas berühmteste „Sehenswürdigkeit“ – und die einzige, für die Sie ein Boot brauchen. Alle Varianten haben wir in unserem Schnorchel-Vergleich zusammengestellt. Wer trocken bleiben möchte, nimmt das Glasbodenboot oder das Sindbad-U-Boot.
Hinter der Stadt: die Wüste
Zwanzig Minuten landeinwärts beginnt die Arabische Wüste mit Beduinendörfern, Bergen und einem Sternenhimmel, den es in Europa kaum noch gibt. Quad, Jeep oder Buggy – der Safari-Vergleich hilft bei der Wahl.
Ein Halbtag Hurghada, so geht es
Vormittags El Dahar mit Souk, Moschee und Kirche, dann das Museum, mittags Fisch am Hafen, nachmittags Marina – das ist die private Stadtrundfahrt mit Hurghada-Museum in rund fünf Stunden, ab 23 € pro Person mit deutschsprachiger Reiseleitung (ohne Museum ab 13 €). Kombiniert mit dem Glasbodenboot wird daraus ein Vier-Stunden-Programm für Familien.
Häufige Fragen
Was kann man in Hurghada außer Strand machen?
Die Altstadt El Dahar mit Souk, die Große Moschee, die koptische Kirche, das Hurghada-Museum und die Marina lassen sich an einem halben Tag sehen. Dazu kommen die Giftun-Inseln vor der Küste und die Wüste hinter der Stadt.
Lohnt sich das Hurghada-Museum?
Ja, besonders für alle, die nicht nach Luxor oder Kairo fahren: rund 2.000 Objekte aus 5.000 Jahren, klimatisiert und gut erklärt, in etwa eineinhalb Stunden zu sehen.
Kann man die Moschee in Hurghada besichtigen?
Außerhalb der Gebetszeiten ja. Schultern und Knie bedeckt, Schuhe aus, Frauen tragen ein Kopftuch – Ihr Reiseleiter sagt Ihnen, wann der Besuch möglich ist.
Ist Hurghada zu Fuß erkundbar?
Sakkala und die Marina ja; El Dahar liegt einige Kilometer nördlich. Bequemer ist die private Stadtrundfahrt mit Fahrer und deutschsprachiger Begleitung, die alle Orte an einem Halbtag verbindet.
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